Erstellt: 2026-03-23 (NanoClaw autonom)
Status: Recherche abgeschlossen — Entscheidung bei Marcel
Komodo (komo.do, GitHub: moghtech/komodo) ist ein vollständig quelloffenes (GPLv3) Build- und Deployment-System für containerisierte Anwendungen auf mehreren Servern gleichzeitig. Entwickelt in Rust (Backend/Agent) und TypeScript (Frontend).
Architektur: Core + Periphery
Alle Aktionen laufen über den Core an die Agents. Über 10.000 GitHub-Stars. Keine Bezahlschranken — alle Features kostenlos.
.env-Verwaltung mit Interpolation in alle StacksVoraussetzungen:
Core: Docker Compose, dann Web-UI unter http://<IP>:<Port>. HTTPS via Reverse-Proxy (Zoraxy).
Periphery-Agent: Als Docker-Container oder systemd-Service auf jedem verwalteten Server. Statuslos, sehr ressourcenschonend (Rust).
| Kriterium | Portainer | Dockge | Komodo | Coolify |
|---|---|---|---|---|
| Multi-Server | Teilweise (bezahlt) | Nein | Ja (unbegrenzt) | Ja |
| GitOps / Git-Integration | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Build-Pipelines | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Vollständig kostenlos | Teilweise | Ja | Ja | Ja |
| Multi-User / RBAC | Bezahlt | Nein | Ja | Ja |
| Auto-SSL / DB-Provisioning | Nein | Nein | Nein | Ja |
| Lernkurve | Mittel | Niedrig | Mittel-Hoch | Mittel |
| Ressourcenverbrauch | Hoch | Sehr gering | Gering | Hoch |
Portainer: War lange Standard, aber wichtige Features (SSO/OIDC, RBAC) sind nun bezahlpflichtig.
Dockge: Sehr schlankes Compose-UI. Ideal für Einzelserver, kein Multi-Server, keine Git-Integration. Guter Einstieg, aber zu simpel für unsere Infrastruktur.
Coolify: Stärker auf PaaS-Feeling ausgerichtet (auto-SSL, DB-Provisioning). Schwerer und meinungsstarker. Besser für Entwickler-Workflows als reine Ops-Verwaltung.
Komodo: Sweet Spot zwischen Dockge (zu simpel) und Kubernetes (zu komplex).
Pros:
komodo-import kann bestehende Stacks automatisch importierenCons:
Empfohlener Ort: vm-600 (Docker-Server)
Stack-Struktur:
# /opt/stacks/komodo/docker-compose.yml
services:
komodo:
image: ghcr.io/moghtech/komodo-core:latest
ports:
- "9120:9120"
environment:
KOMODO_DATABASE_ADDRESS: mongodb://mongo:27017
mongo:
image: mongo:7
volumes:
- komodo-mongo:/data/db
Periphery-Agent auf vm-600 und vm-610:
docker run -d --name periphery \
-e PERIPHERY_CORE_ADDRESS=http://<core-ip>:9120 \
ghcr.io/moghtech/komodo-periphery:latest
Migration bestehender Stacks: komodo-import Tool nutzen.
Komodo ist die stärkste freie Option für unsere Infrastruktur mit zwei Docker-Servern und dem Wunsch nach zentraler Verwaltung ohne Kubernetes-Komplexität.
Offene Punkte für Marcel: